W.E. Freudenreich
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1952 wurde ich als ein Exemplar der Gattung Homo sapiens geboren. Vielleicht hat ja die Tatsache, daß ich im Alter von ca. 4 Jahren eine Märklin Eisenbahn zu Weihnachten geschenkt bekam mein Interesse an bewegender Technik geweckt. Aber vielleicht war ich auch damals schon mehr ein Homo faber als ein Homo sapiens. Jedenfalls genügte die Eisenbahn meinem Interesse an Technik nicht und ich wünschte mir später einen Metallbaukasten (Trix), den ich dann auch bekam. Als Folge der regen Bautätigkeit entstand mein 1. Berufswunsch: Maschinenbauingenieur.

 

Aber irgendwie war Mechanik doch zu wenig, und ich begann mich für Elektrotechnik und später für Elektronik zu interessieren. Folgerichtig bekam ich in diesen Jahren die Elektrotechnik und Elektronik Baukästen von Kosmos geschenkt. Damit entstand mein 2. Berufswunsch: Elektroingenieur.

 

Weil ich aber kein Abitur habe, wurde es erst Mal nichts mit studieren. Darum habe ich meine beiden Berufswünsche erst Mal im Lehrberuf Elektromechaniker kombiniert.

 

Aber auch dieses Arbeitsfeld war noch zu klein und weil ich meine Lehre mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen hatte, klappte es mit dem Ingenieurstudium doch noch, aber es wurde Physikalische Technik. Meine Ingenieurarbeit hat den Titel: „Konstruktionsvorschlag für einen Reaktorsimulator“. Es ging darum, das Verhalten eines Kernreaktors auf einem Analogrechner zu simulieren (digitale Rechner waren Anfang der 70-ger Jahre an Ingenieurschulen noch nicht sehr kräftig).

 

Weil mein Wissensdurst jedoch noch immer nicht gestillt war und ich das Studium mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen hatte beschloß ich mit einem Studium der Physik weiter zu machen. Hier stieß ich jedoch schnell an die Grenzen meiner Möglichkeiten. Aber ich habe das Studium doch noch mit mittlerem Erfolg in der Fachrichtung „Nukleare Astrophysik“ mit einer Diplom-Arbeit mit dem Titel „Makro- Mikro-Modell für Atomkernmassen“ abgeschlossen.

 

Nun mußte ich meinen bis dahin aufgeschobenen zivilen Ersatzdienst doch noch ableisten. Danach fing ich beruflich wieder ganz unten in dem Betrieb an, indem ich schon während meines Physikstudiums arbeitete. Erst als Fahrer und Lagerarbeiter uns später als Servicetechniker für das Computergesteuerte Lagertransportsystem in diesem Betrieb.

 

Mitte der 80-ziger Jahre emigrierte ich in die Niederlande um am niederländischen Energieforschungszentrum ECN (www.ecn.nl, später in der Tochterfirma NRG: www.nrg.eu), das über einen Forschungsreaktor verfügt, auf dem Gebiet der Neutronenmeßtechnik zu arbeiten. Hier betätigte ich mich auch mit Neutronen- und Photonen-Transport-berechnungen sowie in der Grundausbildung von Reaktorbetriebspersonal indem ich Kurse in Atom- und Kernphysik sowie Reaktorphysik gab.

 

Anfang 2010 habe ich aufgehört zu arbeiten und beschäftige mich seit dem „nur noch“ mit meinen diversen Hobbys. Über einige dieser Hobbys ist auf den anderen Seiten mehr zu finden. Ich glaube, daß ich mich nun in einem kombinierten Stadium von Homo faber (der technisch begabte Mensch) und Homo ludens (der spielende Mensch) befinde. Und ich muß sagen, es gefällt mir PRIMA!